Weblog von Dr. Melchior zur Antarctica Expedition



Santiago de Chile

Santiago-de-Chile

Nach einem langen Nachtflug, von 24.00 Uhr bis 10.00 Uhr, bin ich in Santiago de Chile angekommen. Während der gesamten Flugdauer war ich in sehr sentimentaler Stimmung. Ich habe viel an Zuhause, insbesondere an meine Familie gedacht. Es stimmt mich traurig, dass ich mich für so lange Zeit von Ihnen verabschieden musste. Auf der anderen Seite, freu ich mich, wenn es endlich losgeht. Ich denke, diese gemischten Gefühle werden mich noch eine ganze Weile begleiten.

Ein absolutes Highlight während des Flugs war über den Äquator zu fliegen und die aufgehende Sonne dabei zu sehen. Dieses Bild vom „Äquator in Flammen“ wird für mich immer unvergesslich bleiben. - Unbeschreiblich, unglaublich, einfach wunderschön!!

Bis jetzt ist alles gut gelaufen. Der Flug war angenehm, unser Hotel liegt im Zentrum der Stadt und es sind nur vier Stunden Zeitverschiebung. Zur Zeit hat es hier 25° C plus.
Ich mach mir etwas Sorgen, wegen des enormen Temperaturunterschieds der in ein paar Tagen auf mich wartet. Außerdem habe ich wegen des technischen Equipments noch 10- 15 kg mehr Gewicht als geplant dabei.

Die nächsten Tage werde ich die Zeit noch genießen und mir die Stadt anschauen. Die anderen Teamkollegen treffen nach und nach hier ein. Am 5. November fliegen wir nach Punta Arenas. Dann gibt es nur noch einen Blick nach vorne....

Es ist soweit

Mein Magen fühlt sich etwas flau an. Tausend Dinge und Fragen gehen mir jetzt noch durch den Kopf. Hab ich an alles gedacht? Hoffentlich habe ich nichts vergessen! Wie wird die Expedition verlaufen? Werden meine Kräfte reichen? Werde ich wieder gesund zu Hause ankommen? Es fällt mir wirklich nicht leicht, mich von meiner Familie für mehr als drei Monaten zu verabschieden. Speziell Weihnachten, Silvester, der Geburtstag meiner Tochter Christina und auch der Advent in Wien. Das wird mir fehlen! Ich weiß, in Gedanken begleitet mich meine Familie auf meiner Reise. Das gibt mir viel Kraft.

So, nur noch wenige Minuten bis das Flugzeug startet. Ich bin froh, dass es jetzt losgeht. Immerhin habe ich die letzten vier Jahre auf diese Sache hingearbeitet. Nun ist es endlich soweit. Ich bin unterwegs zum Südpol um meinen Weltrekordversuch zu starten. Ich weiß, dass ich an die Grenzen meiner physischen und mentalen Kräfte gehen werde. Trotzdem freue ich mich schon auf die Herausforderung und das Abenteuer das vor mir liegt.

Der Tag vor dem Abflug

Morgen ist es schon soweit. Es heißt für 3 Monate Abschied nehmen, von meiner Familie, meinen Freunden und dem Komfort. Heute geniesse ich die letzten Stunden vor dem Abflug mit meiner Familie. Sie werden mir bestimmt sehr fehlen.

Die letzten Wochen und Tage waren so hektisch, dass ich kaum realisiert habe, wie schnell die Zeit vergangen ist. Ein Termin jagte den anderen. Jeden Tag schweißtreibendes Training und organisatorische Vorbereitungen. Ich hoffe nur, dass ich an alles gedacht habe.

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